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Ansprechpartner

Richard Bladt

Lucas Seelos

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Schutzdienst

Schutzdienst

Beim Schutzdienst lernt Ihr Hund ein noch höheres Maß an Gehorsam.
Grundlage des Schutzdienstes ist das kontrollierte Ausleben von natürlichen Bedürfnissen, wie z.B. Bellen, Nachlaufen, Beute machen.

Die Ausbildung eines Schutzhundes soll schon in jungen Jahren beginnen. Dort wird der Beutetrieb des Hundes angesprochen, damit er später den Schutzärmel als Beute ansieht und in diesem Trieb ausgebildet werden kann. Dabei ist es schwer, dem Hund im Trieb Gehorsam zu vermitteln. Um die nötigen Befehle, aber auch das Verbellen und andere Fähigkeiten zu erlernen, ist es aber nötig, den Hund in diesem Trieb zu halten und ihn nicht etwa wie in der Unterordnung zu beruhigen. Dabei muss man jedoch ein weiteres Mal entscheiden, welche Art von Schutzhundausbildung man beschreibt. Die verbreitetste ist die sportliche Schutzhundeausbildung, bei der Schutzhundprüfungen abgelegt werden und die hauptsächlich aufgrund von sportlichem Ehrgeiz und Spaß an diesem Sport absolviert wird.

Im Sport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem absolut sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen völlig gehorsamen Begleiter zu trainieren. Im VPG-Bereich (VPG: Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) geführte Hunde sind daher meistens wesentlich selbstsicherer, ruhiger und besser zu führen als ihre nicht ausgebildeten Artgenossen. Heute bildet man die Tiere immer mehr ausschließlich über Motivation und Spiel ohne wesentlichen Druck aus. Der Hund im Sport lernt nicht, wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beißen, sondern kann seinen Beutetrieb artgerecht ausleben. Im Sport werden die Hunde ausschließlich auf den Ärmel des Helfers fixiert; außerhalb des Hundeplatzes und ohne den Ärmel wird ein ausgebildeter Sportschutzhund keinen Menschen angreifen -im Gegenteil. Er reagiert laut Statistiken wesentlich nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen.

Sprechen Sie mit uns! Wir klären Sie auf.

Unterordnung

Unterordnung

Der erzogene Hund

Erst muss die Fixierung auf den Hundeführer stimmen.........
Egal, ob der Hund über Futter, Spiel oder Einwirkung gearbeitet wird, die absolute Basis für jede gute Unterordnung ist die Fixierung des Hundes auf den Hundeführer. Diese Fixierung wird im Idealfall im Welpenalter geprägt. Auf jeden Fall sollte das so sein. Uns fällt immer wieder auf, daß diese grundlegende Phase in der Ausbildung des Hundes viel zu kurz und nicht intensiv genug gestaltet wird! Es hat keinen Sinn Sitz und Platz auf den Hundeplatz zu üben, wenn der Hund nicht in der Lage ist mindestens einmal quer über den Platz bei Fuß zu gehen ohne auch nur einmal vom Hundeführer weg zu sehen. Meist ist es so, daß der Hundeführer zu ungeduldig ist. Dieser möchte so schnell wie möglich mindestens so etwas ähnliches wie eine Unterordnung nach PO zeigen. Aus dem zu frühen Arbeiten nach PO resultiert schon recht früh eine Abstumpfung des jungen Hundes, wobei die einzelnen Übungen unsauber ausgeführt werden. Über die Fixierung zum Hundeführer kann Trieb gefördert werden. Dieser Trieb wird als Gegengewicht zu Einwirkungen benötigt.

Ein folgsamer Vierbeiner kann viel größere Freiheiten genießen.

In der Unterordnung lernt der Hund unteranderem:

  • Auf Zuruf heranzukommen
  • Bei Fuß zu gehen
  • Sitz und Platz zu befolgen
  • Auf Anweisungen liegen zu bleiben

Wir helfen Ihnen weiter.

Fährtenarbeit

Fährtenarbeit

Der Hund als Nasenspezialist wurde schon früh von den Menschen zur Suche eingesetzt. Die Anzahl der Riechzellen ist um ein Vielfaches höher als beim Menschen.

Bei der Fährtenarbeit im Hundesport wird von einem Fährtenleger eine Spur (Wiese, Acker,...), die Fährte, gelegt. Dabei legt er auf der Fährte Gegenstände (Kunststoff, Holz, Leder, 5/1/0,5 cm) ab, die der Hund bei der Ausarbeitung (dem Absuchen) entweder zu verweisen (passiv anzuzeigen) oder aufzunehmen hat. Der Hundeführer folgt dem Hund beim Fährten mit 10 Metern Abstand. Je nach Ausbildungsstand des Hundes wird die Fährte vom Hund eine bestimmte Zeit (20 min bis 3 h) nach der Fährtenlegung ausgearbeitet.

Man unterscheidet Eigenfährten und Fremdfährten. Bei der Eigenfährte wird die Fährte vom Hundeführer selbst gelegt und bei der Fremdfährte von einer Fremdperson.

Eine Fährte im Hundesport besteht aus mehreren geradlinigen Abschnitten, den Schenkeln, sowie verschiedenen Winkeln zwischen diesen.

Zur Ausbildung im Bereich Schutzhund beziehungsweise VPG gehört, dass der Hund eine Fährte lesen und verfolgen kann. Diese Fähigkeit wird je nach Leistungsstufe unterschiedlich geprüft. Die Ausbildung sollte möglichst breit angelegt sein, in unterschiedlichen Geländen mit verschiedenen Erdoberflächen. Besonders zu Anfang sollten diese Flächen vorher nicht allzu oft betreten worden sein, auch Wiesen mit hohem Gras sollten gemieden werden. Wichtig ist, dass der Hund sich mit der Nase orientieren soll und nicht mit den Augen.

Zum Beginn der Ausbildung sollte der Hund schon 20 Minuten nach dem Legen der Fährte die Spur aufnehmen, für die Fährtenhundeprüfung 1 und 2 ist die Fährte dann 3 Stunden alt. Je nach Ausbildungsstand werden unterschiedlich viele Richtungswechsel eingebaut. Mit den höheren Prüfungen kommen auch Verleitungsfährten dazu: ein zweiter Fährtenleger legt eine Fährte, die die ursprüngliche Fährte kreuzt. Der Hund muss beim Suchen auf der ursprünglichen Fährte bleiben.

Folgendes Suchverhalten ist bei Sporthunden gewünscht:

  • intensives und ruhiges Aufnehmen der Witterung am Ansatz mit tiefer Nase
  • der Hund folgt mit tiefer Nase, in gleichmäßigem Tempo, intensiv dem Fährtenverlauf
  • positives Suchverhalten
  • sicheres Ausarbeiten der Winkel
  • sofortige Reaktion am Gegenstand (Aufnehmen oder Verweisen)
  • selbständige Arbeit ohne Einwirkung des Hundeführers wie Aufmunterungen oder Leinenkorrekturen.

Das OG Mühlheim Team steht Ihnen bei Fragen gerne zur Seite.

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