Schutzdienshelfer

Schäferhundeverein OG Mühlheim/Donau

Neuer Zuwachs - mit drei Schutzdiensthelfern stark aufgestellt

 

Von links: Mike Meder, Torsten Meckelburg, Aaron Bronner

 

Wie bei allen Vereinen hat die Corona Pandemie auch den Trainingsbetrieb des SV OG Mühlheim/Donau, über Wochen, auf null gesetzt. Dank der Lockerungen konnten auch wir zwischenzeitlich den Trainingsbetrieb wiederaufnehmen, zur Freude von Hund und Hundeführer.

 

Eine weitere Freude konnte unser Verein außerdem verzeichnen. Überraschend durften wir Mike Meder als neuen Schutzdiensthelfer in unseren Reihen begrüßen. Von der Atmosphäre und der Trainingsdisziplin sichtlich begeistert wurde der Schnupperbesucher zum Dauergast.

 

Bereits im letzten Jahr konnten wir Torsten Meckelburg, aus den eigenen Reihen, für die Tätigkeit des Schutzdiensthelfers, begeistern und ausbilden. Ergänzend hierzu bekamen wir regelmäßig Unterstützung von Aaron Bronner, der seit diesem Jahr ebenfalls unsere Mitgliederliste ergänzt.

 

Unsere drei Helfer haben sich zwischenzeitlich bei uns etabliert und zeigen hervorragende Leistung im Umgang mit den Vierbeinern.

 

Dank der aktuellen Situation können wir wieder in allen Bereichen aus dem Vollen schöpfen und unsere Hunde wie auch deren Hundeführer abwechslungsreich fordern und fördern.

Trainingszeiten

 

Ansprechpartner

Richard Bladt

Fabian Eppler

Tel: 07463/8666
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

 

Schutzdienst

Schutzdienst

Beim Schutzdienst lernt Ihr Hund ein noch höheres Maß an Gehorsam.
Grundlage des Schutzdienstes ist das kontrollierte Ausleben von natürlichen Bedürfnissen, wie z.B. Bellen, Nachlaufen, Beute machen.

Die Ausbildung eines Schutzhundes soll schon in jungen Jahren beginnen. Dort wird der Beutetrieb des Hundes angesprochen, damit er später den Schutzärmel als Beute ansieht und in diesem Trieb ausgebildet werden kann. Dabei ist es schwer, dem Hund im Trieb Gehorsam zu vermitteln. Um die nötigen Befehle, aber auch das Verbellen und andere Fähigkeiten zu erlernen, ist es aber nötig, den Hund in diesem Trieb zu halten und ihn nicht etwa wie in der Unterordnung zu beruhigen. Dabei muss man jedoch ein weiteres Mal entscheiden, welche Art von Schutzhundausbildung man beschreibt. Die verbreitetste ist die sportliche Schutzhundeausbildung, bei der Schutzhundprüfungen abgelegt werden und die hauptsächlich aufgrund von sportlichem Ehrgeiz und Spaß an diesem Sport absolviert wird.

Im Sport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem absolut sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen völlig gehorsamen Begleiter zu trainieren. Im VPG-Bereich (VPG: Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) geführte Hunde sind daher meistens wesentlich selbstsicherer, ruhiger und besser zu führen als ihre nicht ausgebildeten Artgenossen. Heute bildet man die Tiere immer mehr ausschließlich über Motivation und Spiel ohne wesentlichen Druck aus. Der Hund im Sport lernt nicht, wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beißen, sondern kann seinen Beutetrieb artgerecht ausleben. Im Sport werden die Hunde ausschließlich auf den Ärmel des Helfers fixiert; außerhalb des Hundeplatzes und ohne den Ärmel wird ein ausgebildeter Sportschutzhund keinen Menschen angreifen -im Gegenteil. Er reagiert laut Statistiken wesentlich nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen.

Sprechen Sie mit uns! Wir klären Sie auf.

Unterordnung

Unterordnung

Der erzogene Hund

Erst muss die Fixierung auf den Hundeführer stimmen.........
Egal, ob der Hund über Futter, Spiel oder Einwirkung gearbeitet wird, die absolute Basis für jede gute Unterordnung ist die Fixierung des Hundes auf den Hundeführer. Diese Fixierung wird im Idealfall im Welpenalter geprägt. Auf jeden Fall sollte das so sein. Uns fällt immer wieder auf, daß diese grundlegende Phase in der Ausbildung des Hundes viel zu kurz und nicht intensiv genug gestaltet wird! Es hat keinen Sinn Sitz und Platz auf den Hundeplatz zu üben, wenn der Hund nicht in der Lage ist mindestens einmal quer über den Platz bei Fuß zu gehen ohne auch nur einmal vom Hundeführer weg zu sehen. Meist ist es so, daß der Hundeführer zu ungeduldig ist. Dieser möchte so schnell wie möglich mindestens so etwas ähnliches wie eine Unterordnung nach PO zeigen. Aus dem zu frühen Arbeiten nach PO resultiert schon recht früh eine Abstumpfung des jungen Hundes, wobei die einzelnen Übungen unsauber ausgeführt werden. Über die Fixierung zum Hundeführer kann Trieb gefördert werden. Dieser Trieb wird als Gegengewicht zu Einwirkungen benötigt.

Ein folgsamer Vierbeiner kann viel größere Freiheiten genießen.

In der Unterordnung lernt der Hund unteranderem:

  • Auf Zuruf heranzukommen
  • Bei Fuß zu gehen
  • Sitz und Platz zu befolgen
  • Auf Anweisungen liegen zu bleiben

Wir helfen Ihnen weiter.

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